Zurück zu den Wurzeln mit Clean Eating


Die wichtigsten Infos über den Esstrend mit unverarbeiteten Lebensmitteln

coyot/Pixabay
[16-05-2017] Gebt dem Kind einen englischen Namen, und es wird hip – das scheint heute das Rezept für viele Trends zu sein; besonders, was unsere Ernährung betrifft. Dabei gibt es viele angeblich neuartige „Trends“ schon seit Langem – beispielsweise Clean Eating.

„Clean Eating heißt ‚back to the roots‘, also wieder zurück zur ganz ursprünglichen Ernährung. Ganz weit weg von Farben und Geschmack aus dem Chemielabor und industriell verarbeiteter Nahrung“, schreiben Sarah Schocke und Eva Dotterweich in ihrem Buch „Clean Eating – Echtes Essen, Natürliche Bewegung, Neues Lebensgefühl“.

Selbstgemacht ist nichts Neues

Die Lebensmittel, die wir zu uns nehmen, sollten nach dem Prinzip des Clean Eatings also möglichst unverarbeitet, frisch und nährstoffreich sein – und am besten natürlich selbstgemacht.
Und das ist, wenn wir ehrlich sind, nichts Neues.
Fragt eure Großeltern.

Früher wurde im Prinzip so gut wie alles selbstgemacht – meist sogar selbst angepflanzt im eigenen Garten, oder zumindest selbst zubereitet.
Deshalb schmeckt ja Omas Hausmannskost auch heute noch unschlagbar gut – weil sie eben selbstgemacht ist und nicht aus Fertigprodukten mit unzähligen zusätzlichen Inhaltsstoffen besteht.

Was soll ich dann also essen?

Ganz einfach: Vollwertkost. Sprich, Bio-Lebensmittel, Vollkornprodukte, ausgewogene Kost.
„Auf eine ausgewogene Ernährung achten. Also gute Fette (z.B. aus Nüssen oder Kokosöl), langsam verdauliche Kohlenhydrate (z.B. Haferflocken, Quinoa) und wertvolle Proteine (z.B. Bohnen, Eier), frisches Obst und Gemüse in den Speiseplan aufnehmen“, heißt es auf clean-eating.de

Was soll ich lieber nicht essen?

Leere Kalorien wie zum Beispiel raffinierter Zucker oder Weißmehl. Oder von Letzterem zumindest nicht übermäßig viel.
Auch von Lebensmitteln mit künstlichen Zusätzen wie Farbstoffe, Aromen, Geschmacksverstärker und/oder Konservierungsstoffe solltet ihr die Finger lassen – ebenso wie von denen mit ungehärteten Fetten.

Wie finde ich heraus, was verarbeitet ist und was nicht?

Die einfachste Lösung: die Zutatenliste checken. Je mehr Zutaten darin aufgeführt werden, desto verarbeiteter ist das Produkt. Werden Aromen, Geschmacksverstärker, Farbstoffe, Zuckersorten oder auch Jodsalz erwähnt, das Lebensmittel lieber nicht kaufen.

Und woher kommt Clean Eating eigentlich?

Bedankt euch bei Tosca Reno. Die kanadische Autorin hat bereits 2007 die Bücherserie „Eat-Clean Diet“ (deutscher Titel „Die Eat-Clean Diät“) geschrieben und damit die Vollwertkost wieder entstaubt. Und nebenbei die Bestsellerliste der New York Times gestürmt.

Neben den Büchern von Tosca Reno ist jedoch auch Sarah Schockes und Eva Dotterweichs Buch „Clean Eating“ zu empfehlen. Die beiden resümieren das Prinzip des „Back to the roots“-Essens auch sehr sympathisch:
„Bei aller Begeisterung: Mach' cleanes Essen nicht zu deiner Religion und Kalorienangaben nicht zu deinem Mantra.“

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