Glyphosat: Brüssel verlängert Zulassung bis Ende 2017


Derweil soll das Pestizid auf gesundheitliche Risiken untersucht werden

[06-07-2016] Der umstrittene Unkrautvernichter Glyphosat geht in die Verlängerung: Es ist in der EU nun für weitere 18 Monate zugelassen. In der Zwischenzeit soll die Europäische Chemikalien Agentur (Echa) das Pestizid auf mögliche Gefahren prüfen. Das berichten mehrere Medien, bezugnehmend auf eine Meldung der EU von Ende Juni.

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Laut dieser Mitteilung hatten die EU-Mitgliedsländer auch beim zweiten Versuch, über die Glyphosat-Zulassung abzustimmen, keine qualifizierte Mehrheit für eine Verlängerung oder Neuzulassung erreicht.  Also hat die EU-Kommission selbst entschieden: Das Pestizid ist demnach bis Ende 2017 weiterhin zugelassen. Bis dahin soll der Wirkstoff erneut von der Echa untersucht und bewertet werden – und diese Bewertung soll ausschlaggebend sein für den Beschluss der nächsten Schritte. 

Glyphosat steht nach verschiedenen Untersuchungen im Verdacht, krebserregend zu sein. Vor allem deshalb fordert beispielsweise die Nichtregierungsorganisation Campact ein Verbot des Pestizids – und führt weiterhin den Online-Appell dazu fort, bei dem jeder unterzeichnen kann. 

www.campact.de

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