EU-Kommission verschiebt Glyphosat-Entscheidung


Diskussion: Soll das Unkrautvernichtungsmittel weiterhin zugelassen werden?

Realworkhard/Pixabay

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[11-03-16] Spätestens seit es im Februar 2016 in mehreren Biersorten gefunden wurde, ist den meisten Leuten der Name "Glyphosat" ein Begriff.  Eigentlich hätte die EU-Kommission Anfang März 2016 über eine Zulassung von Glyphosat für weitere 15 Jahre abstimmen sollen.  Doch die Abstimmung wurde vertagt - laut Medienberichten deshalb, weil sich mehrere EU-Staaten gegen eine Wiederzulassung ausgesprochen hatten. 

Die deutsche Bundesregierung zeigt sich indes noch unentschlossen. Dabei hat die Weltgesundheitsorganisation WHO Glyphosat als „wahrscheinlich krebserregend“ eingestuft und die zweithöchste mögliche Gefahrenstufe vergeben. 

Und das ist nicht alles: Laut BUND ist Glyphosat nicht nur für Menschen und Tiere gesundheitsschädlich, sondern auch für alle Pflanzen, die damit in Berührung kommen.  Denn der Wirkstoff vernichtet nicht nur Unkräuter, sondern auch alle anderen Pflanzen, die nicht gentechnisch so verändert wurden, dass sie gegen das „Herbizid“ immun sind.

Wann eine neue Entscheidungsrunde stattfinden soll, steht bisher noch nicht fest. Nur eines steht fest: Zum 30. Juni 2016 läuft die bestehende Zulassung auf EU-Ebene für Pflanzenschutzmittel mit dem Wirkstoff Glyphosat aus. 
Mehr zum Thema:

Was ist Glyphosat genau, und welche Wirkung hat es?
Der BUND hat dazu einige FAQs erstellt: 
www.bund.net/aktiv_werden/aktionen/ glyphosat_verbieten/kurzinfo/fragen_und_antworten/

Zur Online-Petition: act.wemove.eu/campaigns/glyphosat

Ebenfalls Glyphosat-FAQ - vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL): www.bmel.de/DE/Landwirtschaft/Pflanzenbau/Pflanzenschutz/_Texte/ GlyphosatFAQ.html


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