Tierschutz


Ina Müller-Arnke

Welche Lebensdauer hat ein "Nutztier"?


In Kürze: Die Lebensdauer eines sogenannten Nutztiers, das zur Ernährung des Menschen getötet wird, liegt weit unter der natürlichen Lebenserwartung eines Tiers, das normal aufwachsen und leben darf.
Kein Tier ist „von Natur aus“ ein Nutztier. Diese Zuschreibung ist willkürlich und sozio-kulturell bestimmt. In den unterschiedlichen Regionen der Erde gelten teilweise dieselben Tierarten einmal als Nutztiere, dann wieder als Heim- oder Haustiere oder als Arbeitstiere.

Bei sogenannten „Nutztieren“ sprechen wir  von Tieren, die zur Ernährung des Menschen getötet und somit genutzt werden. Die Lebensdauer eines „Nutztiers“, das zur Ernährung des Menschen getötet wird, liegt weit unter der natürlichen Lebenserwartung des Tiers.

Auch wenn ein Tier das Glück hat, artgemäß gehalten zu werden, ist es zum Zeitpunkt der Schlachtung keineswegs ausgewachsen. So werden z. B. Schweine bereits sechs Monate nach ihrer Geburt geschlachtet, obwohl sie eine natürliche Lebenserwartung von bis zu 20 Jahren haben.

Während das natürliche Alter von Legehennen 15 Jahre betragen kann, erreichen sie in der intensiven Haltung höchstens anderthalb Jahre.

Bei Masthühnern ist der Unterschied besonders groß: Eigentlich können Hühner bis zu 15 Jahre alt werden - das Leben eines Masthuhns endet jedoch bereits nach 40 Tagen.

Die Diskrepanz zwischen der durchschnittlichen Nutzungsdauer und der potentiellen Lebenserwartung hat Vier Pfoten in Grafiken dargestellt, in denen diese Unterschiede deutlich erkennbar werden:

www.vier-pfoten.de/themen/nutztiere/lebenserwartung

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