Fremd-Ernten erlaubt


Die Webseite mundraub.org sammelt Fundorte von Früchten, die frei geerntet werden dürfen

[20-09-2016] Du kommst an einem Apfelbaum vorbei. Die großen roten Früchte lassen dir das Wasser im Mund zusammenlaufen – deshalb pflückst du dir einfach einen und beißt genüsslich hinein. Aber Moment: Ist das überhaupt erlaubt?

Sich einfach so an Obst oder Gemüse vom Wegesrand zu bedienen ist Diebstahl, denn diese Lebensmitteln gehören immer jemandem: Privatpersonen, Landwirten, Gemeinden. Es gibt allerdings auch Früchte, die ganz offiziell geerntet werden dürfen.

Die Online-Plattform mundraub.org  zeigt bereits seit 2009 die Standorte dieser Bäume und Sträucher sogar auf einer interaktiven Landkarte – und jeder darf sich bedienen.

Hinweis auf regionale Kulturlandschaft

Damit möchte mundraub.org auf die Früchte der regionalen Kulturlandschaft hinweisen, die sonst vielleicht gar nicht geerntet würden. Mittlerweile erstrecken sich die Einträge auf der interaktiven Karte über ganz Europa, vereinzelte Fundorte sind auch in Asien, Nord- und Südamerika sowie Australien zu finden.
 

mundraub.org/Collage: jedes-essen-zaehlt.de
Der Namen „Mundraub“, der ja doch wieder anderes impliziert als erlaubtes Ernten, ist übrigens laut den Gründern der Initiative bewusst provokant gewählt.

Dabei ist es dem mundraub.org-Team sehr wichtig, dass alles nach rechten Dingen geht: Es gibt klare Mundräuber-Regeln, an die sich jeder halten sollte, der den Service der Plattform nutzt. Dies betrifft sowohl User, die neue Karteneinträge erstellen, als auch User, die die Früchte ernten.

Schaut doch mal rein und findet Obstbäume, Nusssträucher oder Kräuter in eurer Nähe!

http://mundraub.org

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