Ernährung und Kochen


Heide Ebrahimzadeh-Wetter

Was ist Seitan und was lässt sich daraus zubereiten?


Seitan ist eine pflanzliche Fleischalternative aus Weizen, die vegetarisch lebende Zen-Mönche erfunden haben sollen:

Sie kneteten Weizenmehl und Wasser zu einem Teig und wuschen diesen so lange aus, bis eine zähe, klebrige Masse übrig blieb – das Gluten (Klebereiweiß). Anschließend kochten sie den eiweißreichen Klumpen in einer Marinade aus Sojasoße, Algen und Ingwer. Auch heute noch wenden einige Seitan-Hersteller diese traditionelle Methode an.

Das „Weizen-Fleisch“ wird am Stück angeboten und schmeckt würzig und herzhaft wie Fleisch.

Gegenüber seinem tierischen Pendant hat es jedoch Vorteile: Es ist cholesterinfrei, enthält kaum Fett und hat mit rund 25 Prozent sogar einen höheren Eiweißgehalt.

Seitan bekommt man im Bioladen, Biosupermarkt oder Reformhaus in zwei Varianten – eingelegt in den Sud im Glas oder vakuumiert in Folie. Es kann gebraten, gedünstet oder gekocht werden wie Fleisch, z. B. als Steak, Geschnetzeltes, Gulasch, in Aufläufen oder als Suppeneinlage.

Da Seitan fast ausschließlich aus dem Klebereiweiß Gluten besteht, ist es für Menschen mit einer Glutenunverträglichkeit (Zöliakie) nicht geeignet.

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