Gesundheit


Dr. med. Nikolaus Landbeck

Wie können Veganer ihren Jodbedarf decken?


Deutschland ist ein Jodmangelgebiet. Das bedeutet, dass die Böden und das Trink­wasser nur wenig Jod enthalten. Daher fehlt es auch in der Nahrung. Das meiste Jod findet sich in Seefisch und Algen, weitere Quellen sind Fleisch und Wurst, Brot, alko­hol­freie Getränke, Milch und Milchprodukte sowie Käse.

Um die Versorgung mit Jod sicherzustellen, darf unser Kochsalz mit Jod angereichert werden. Im Biobereich erfolgt die An­reiche­rung auf natürlichem Wege mit jodhaltigen Algen.

Veganer sollten besonders auf ihre Jodzufuhr achten, da tierische Lebensmittel als Quellen ausscheiden und manche pflanzlichen Lebensmittel die Aufnahme von Jod erschweren.

Dazu zählen Süßkartoffeln, Kohlgemüse und Sojabohnen, die bei einer veganen Ernährung häufig auf dem Speiseplan stehen. Veganer sind daher gut beraten, ausschließlich jodiertes Speisesalz oder mit Meeresalgen versetztes Meersalz zu verwenden.

Auch für Vegetarier ist jodiertes Salz neben Milch und Milchprodukten die wichtigste Quelle. Zusätzlich können Veganer ihren Jodbedarf über Algen mit mittlerem Jodgehalt wie der Nori-Alge decken. Ist der Versorgungsstatus sehr niedrig, kann auch eine ergänzende Zufuhr über Jodtabletten sinnvoll sein. 


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