Gesundheit


Dr. med. Nikolaus Landbeck

Mit welchen Tricks lässt sich die Eisenaufnahme verbessern?


Pflanzliches Eisen wird vom Körper nicht so gut verwertet wie tierisches Eisen. Es gibt aber Tricks, die die Aufnahme von pflanzlichem Eisen verbessern:
 
  • Ein Glas Orangensaft zum Essen trinken,
  • Paprika in den Salat schneiden oder
  • Sanddornmus ins Müsli rühren – das enthaltene Vitamin C steigert die Aufnahme um das Drei- bis Vierfache


Auch organische Säuren wie Milchsäure in Sauerkraut oder Apfelsäure in säuerlichen Obstsorten fördern die Eisenaufnahme.

Stark hemmend wirken sich dagegen schwarzer Tee und Kaffee aus. Die Muntermacher-Getränke enthalten Polyphenole, die die Eisenaufnahme blockieren.

Getreide und Hülsenfrüchte sind zwar reich an Eisen, liefern aber gleichzeitig Phytate (Verbindung der Phytinsäure), die die Eisenaufnahme erschweren.

Einweichen, Keimen oder Fermentieren kann dem entgegenwirken. Hierbei wird das Enzym Phytase aktiviert, das Phytat abbaut und so die Eisenverfügbarkeit verbessert.

Tipp von Dr. Nikolaus Landbeck:

Ein eisenreicher Start in den Tag gelingt mit einem Müsli, das Vollkorn-Haferflocken, Sonnenblumenkerne, getrocknete Aprikosen, Bananen und Datteln enthält. Müsli über Nacht in etwas Milch oder Joghurt einweichen, morgens mit frischem Obst vermengen und ein Glas Orangensaft dazu trinken.

Kaffee oder schwarzen Tee frühestens eine Stunde nach dem Frühstücksmüsli genießen. Rohköstlern empfiehlt Dr. Landbeck „grüne Smoothies“ zu trinken. Mit viel Grünkohl und Zitrusfrüchten zubereitet, liefern diese reichlich gut verwertbares pflanzliches Eisen. Rezepte für grüne Smoothies gibt es z. B. im Buch „Green for life“ von Victoria Boutenko.


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