Welthunger? Noch immer viel zu viel


Der Welternährungstag erinnert daran, dass weltweiter Hunger noch immer ein großes Thema ist

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[16-10-2017] Kennt ihr das Gefühl, hungrig zu sein? Also, so richtig hungrig?

Der Duden beschreibt das Wort „Hunger“ so: „Gefühl in der Magengegend, das durch das Bedürfnis nach Nahrung hervorgerufen wird; Verlangen, etwas zu essen.“ Aber auch so: „Mangel an Nahrungsmitteln; Hungersnot.“

Und tatsächlich ist das Thema „Hunger“ auch im Jahr 2017 noch immer ein sehr großes. Darauf will der Welternährungstag am 16. Oktober aufmerksam machen.

11 Prozent der Menschheit hungern

 

815 Millionen Menschen weltweit hungern – das schreibt die Welthungerhilfe auf ihrer Webseite (Stand 2017). Das sind 11 Prozent der Weltbevölkerung. Und: „[A]lle zehn Sekunden stirbt ein Kind an den Folgen von Mangel- und Unterernährung.“
Diese Art von Hunger hat eher weniger mit der ersten Duden-Definition zu tun, sondern vielmehr mit der zweiten.

Doch wie kann es sein, dass noch heute eine so erschreckend hohe Anzahl an Menschen Hunger leiden muss – und diese Zahl sogar wieder gewachsen ist?

Die Welthungerhilfe führt als Gründe unter anderem heran: Naturkatastrophen, Klimawandel, Ressourcenverschwendung, aber auch Armut, Kriege, Krisen oder verzerrter Welthandel.
 

Hunger betrifft die Ärmsten

 

Ernährungsexperte Alexander Müller sagt in einem Interview mit Zeit Online: „Das alles trifft besonders die Ärmsten. Ein Bericht über Reichtum würde zeigen: Hunger und die Vermögen der Reichen nehmen parallel zu.“

Uns in Europa und generell in der westlichen Welt betrifft dies scheinbar nicht – und wenn wir ehrlich sind, doch. Denn gerade hier bei uns werden einige Gründe „gemacht“, die die Welthungerhilfe aufführt, zum Beispiel Ressourcenverschwendung und, daraus resultierend, den Klimawandel. Zudem bestimmen reiche Länder die internationale Politik.

Dabei müsste niemand hungern. Das sagt auch Alexander Müller im Interview: „Die Welt produziert genug für alle. Während die einen nicht genug zu essen haben, werfen die anderen ein Drittel aller Lebensmittel weg. Was wir erleben, ist Hunger im Paradies.“

billycm/Pixabay

Was wir tun können


„Der Einzelne kann ja ohnehin nichts dagegen tun“, heißt es oft.
Und ja, auf den ersten Blick scheint es in der Tat unmöglich zu sein, als einzelner Mensch etwas gegen den globalen Hunger tun zu können.

Doch lasst uns dem globalen Hunger mit globalem Denken begegnen.

Denn jeder kann etwas tun. Es gibt unzählige Menschen, die sich engagieren – sei es bei Ärzte ohne Grenzen oder anderen Direkthilfen vor Ort, aber auch in Vereinen wie beispielsweise der Förderverein Welthungertag e.V., der sich diesem Thema auf seiner Webseite mit einer originellen Idee annähert.
Erkundigt euch doch mal, welche Vereine und Organisationen in eurer Nähe sich mit dem Thema Welthunger beschäftigen – und helft mit, zu helfen.
 

Links:


Welthungerhilfe.de
Welthungertag.de

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