Tierschutz


Ina Müller-Arnke

Warum gibt es tagelange Tiertransporte in Europa?


In Kürze: Weil die Schlachttierhaltung mittlerweile so spezialisiert ist, dass die Betriebe, zu denen die Tiere gebracht werden müssen, weit auseinanderliegen.
Früher gab es viele Bauernhöfe mit nur wenigen Tieren. Die Tiere wurden vom Metzger des Dorfes geschlachtet, der zur Schlachtung in den Hof kam. Später gab es dann Schlachthäuser für eine ganze Region und schließlich nur noch wenige große Schlachthöfe – die Transport­wege zur Schlachtung wurden immer länger.
Heute ist die Intensivtierhaltung so spezialisiert, dass viele Tiere mehrfach zwischen verschiedenen Ländern befördert werden müssen.

So gibt es Aufzucht- und Mastbetriebe, die weit von den großen Schlachthöfen entfernt liegen. Beispielsweise kann ein in Bayern geborenes Kalb zum Mästen nach Nieder­sachsen verfrachtet werden, bevor es schließlich zur Schlachtung nach Nordrhein-Westfalen kommt.

Tiertransporte finden aber keineswegs nur innerhalb Deutschlands statt, sondern auch in andere Länder der Europäischen Union (EU) sowie über die EU-Grenzen hinaus.

Die Tiere sind dann tagelangen Transporten quer durch Europa ausgesetzt. Die meisten Tiere müssen diese Tortur nicht nur einmal auf dem Weg zur Schlachtung durchstehen, sondern sogar mehrmals in ihrem Leben.

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