Jedes Essen zählt - Veggie Guide


Fairer Handel


Der Faire Handel (englisch: Fair Trade) setzt sich für mehr Gerechtigkeit und bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen für Produzenten in den sogenannten Entwicklungsländern ein.
Er entstand Ende der 1960er-Jahre als Protest gegen die Folgen ungerechter Handelsstrukturen.

Fair-Trade-Organisationen legen einen Mindestpreis für fair gehandelte Produkte fest, der über dem Weltmarktpreis liegt. Den Erzeugern soll damit ein höheres und verlässlicheres Einkommen als im herkömmlichen Handel ermöglicht werden.
arüber hinaus müssen bei der Produktion Umwelt- und Sozialstandards eingehalten werden.

Meist sind fair gehandelte Produkte landwirtschaftliche Güter, die aus sogenannten Entwicklungsländern in Industrieländer transportiert werden, wie z. B. Kaffee, Schokolade, Tee, Bananen und Nüsse.

Das international normierte Fair-Trade-Siegel: Dieses Siegel steht für Fairen Handel.
Das international normierte Fair-Trade-Siegel: Dieses Siegel steht für Fairen Handel.


Das international normierte Fairtrade-Siegel (siehe oben) kennzeichnet Produkte aus Fairem Handel. Überdies erkennt man fair gehandelte Produkte an den Marken von Unternehmen, die ausschließlich im Fairen Handel aktiv sind, wie Gepa, BanaFair, dwp und Globo.

 

Auch viele Bio-Unternehmen setzen sich für fairen Handel ein. So hat zum Beispiel der Bio-Pionier Rapunzel mit HAND IN HAND ein firmeneigenes Fairhandels-Programm. Es verknüpft den Gedanken des fairen Handels mit dem des ökologischen Landbaus.

Produkte aus fairem Handel gibt es in Supermärkten, in Bio-Läden und in den Weltläden – den Fachgeschäften des Fairen Handels. Die deutschlandweit rund 800 Geschäfte bieten ein breit gefächertes Sortiment fair gehandelter Waren an. 

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