Winterzeit ist Esskastanienzeit


Die Esskastanie ist Baum des Jahres 2018 – Mit ihren Früchten könnt ihr tolle Gerichte kreieren

JACLOU-DL/Pixabay

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[07-12-2017] Jeder kennt sie, und die meisten haben sie bestimmt schon mal gegessen: Die Frucht der Esskastanie ist üblicherweise eine Winterspeise – und mit ihr kann man wunderbare Gerichte zaubern. Wie passend, dass die Esskastanie selbst, also der Baum, nun zum Baum des Jahres 2018 erklärt wurde!

Die Esskastanie, oder auch Edelkastanie, ist in Deutschland eine eher seltene Baumart. Sie wächst laut baum-des-jahres.de vor allem „in Weinbaugebieten wie der Pfalz, aber auch in vielen Parks und Gärten.“ Besonders beeindruckend: Esskastanien können mehrere hundert Jahre alt werden.
 

Nutrition Fact: Die Nussfrucht der Esskastanie ist glutenfrei – sie eignet sich also beispielsweise gut als Getreide-Ersatz.


Übrigens: Nicht zu verwechseln ist die Ess- oder Edelkastanie mit der „normalen“ Kastanie, wie wir sie in Parks und am Straßenrand oft sehen und aus deren Nussfrüchten wir als Kinder so gerne Tiere gebastelt haben: Die Rosskastanie, wie sie im Fachjargon genannt wird, wird nur deshalb „Kastanie“ genannt, weil die Früchte denen der Esskastanie so ähnlich sehen.

Allerdings sollten die Früchte der Rosskastanie lieber nicht gegessen werden; sie sind giftig.
Ein superschönes Winterrezept mit der echten Esskastanie hat uns die liebe Stina Spiegelberg zubereitet. Probiert’s aus!

zum Rezept Kastanien-Bourgignon

Beeki/Pixabay

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Die Dekorative: Rosskastanie


Meine Damen und Herren, dürfen wir Ihnen vorstellen: die gemeine Rosskastanie.
Diese ist für die menschliche Ernährung nicht, ich wiederhole, nicht geeignet - sie ist für den Menschen giftig. Tiere hingegen wie Rehe oder Wildschweine haben Rosskastanien zum Fressen gern. 

Stattdessen lässt sich die Rosskastanie zum Beispiel wunderbar als Herbstdekoration verwenden. Kinder basteln gerne mit ihr - wer kennt die Tiere aus Kastanien und Zahnstochern nicht? 

Auch die Rosskastanie war schon einmal Baum des Jahres, nämlich 2005. 

Einst wurden die Früchte der Rosskastanie als Heilmittel für erkrankte Pferde eingesetzt. Möglicherweise hat der Baum seine Bezeichnung von diesem Brauch erhalten.
 

Fauke/Pixabay

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Die Essbare: Edelkastanie 


Und hier sehen Sie die unübertreffliche, die wunderbare, die schmackhafte - - - Edelkastanie. Diese wird auch Esskastanie genannt, da sie - Trommelwirbel - essbar ist. Sie ist weitaus seltener anzutreffen als die bei uns übliche Rosskastanie. Die beiden unterscheiden sich sowohl in der Form als auch in ihrer stacheligen Schale:

Rosskastanien sind rundlicher; in ihrer Schale befindet sich meist nur eine Frucht, eher selten auch mal zwei.

Esskastanien sind an der Unterseite sehr flach, zudem laufen sie an einer Seite spitz zu und besitzen an der dortigen Spitze einen Büschel, der einem Pinsel ähnlich sieht.
 


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