Tierschutz


Ina Müller-Arnke

Warum gibt es die Massen- oder Intensivtierhaltung?


In Kürze: 98 Prozent unseres Fleischs stammen aus der Massentierhaltung. Diese hat das Ziel, eine maximale Menge an Fleisch, Milch und Eiern so schnell und billig wie möglich zu produzieren. Sie dient also nur dem Profit des jeweiligen Fleischkonzerns und befriedigt die Gier der Verbraucher nach immer billigerem Fleisch.
Auf die Bedürfnisse der Tiere wird keinerlei Rück­sicht genommen – nicht einmal die Min­dest­an­for­der­ungen an eine artgerechte Tierhaltung werden erfüllt:
 
  • Große Mengen Rinder, Schweine oder Geflügel sind auf engstem Raum zusammengepfercht, 
  • werden vollautomatisch getränkt und gefüttert.
  • Die Tiere stehen meist rund um die Uhr in einem künstlichen Dämmerlicht.
  • Das Tageslicht sehen sie erst, wenn sie in den Transporter kommen, der sie zum Schlachthof fährt.

Damit in der Enge der „Produktionshallen“ keine Masseninfektion entsteht, erhalten die Tiere Antibiotika und andere Medikamente.

Das führt zu Rückständen im Fleisch, die der Gesundheit des Menschen schaden können.

Die riesigen Güllemengen sind zudem eine erhebliche Belastung für die Umwelt.

Tipp von Tierschutz-Expertin Ina Müller-Arnke:

Um etwas gegen die Intensivtierhaltung zu unternehmen, muss nicht gleich jeder von heute auf morgen vegan leben. Gute erste Schritte sind:
 
  • an einem Wochentag vegetarisch essen,
  • eine Flasche Soja- statt Kuhmilch kaufen oder
  • mit einem veganen Kochbuch experimentieren.


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