Tierschutz


Ina Müller-Arnke

Was sagt das "Neuland"-Siegel aus?


In Kürze: Fleisch mit dem „Neuland“-Siegel garantiert eine besonders artgerechte Tierhaltung. 
Fleisch mit dem „Neuland“-Siegel garantiert eine besonders artgemäße Tierhaltung. Der Verein "Neuland für tiergerechte und umweltschonende Nutztierhaltung e.V." vergibt das gleichnamige Gütesiegel.

Die Tiere haben mehr Platz, Stroh und einen Auslauf. Eingriffe am Tier wie Schwanzkupieren sind verboten, gentechnisch veränderte Futtermittel sind nicht erlaubt, und es gibt spezielle Vorgaben zu Transport und Schlachtung, die über den gesetzlichen Standard hinausgehen.

Im Unterschied zu Bio-Betrieben ist ökologisch angebautes Futter auf Neuland-Betrieben aber nicht vorgeschrieben – der Schwerpunkt liegt bei Neuland auf der artgerechten Haltung der Tiere. Hier sind die Kriterien von Neuland nach eigenen Angaben zum Teil noch strenger als die der ökologischen Anbauverbände.

"Neuland" wurde von fünf gesellschaftlichen Verbänden gegründet, von denen heute noch der "Deutsche Tierschutzbund" (DTSchB), der "Bund für Umwelt und Naturschutz" (BUND) und die "Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirt­schaft" (AbL) als Trägerverbände fungieren.
 
NEULAND-Richtlinien gibt es für  Schweine, Rinder, Schafe, Legehennen und Mastgeflügel und können unter www.neuland-fleisch.de eingesehen und heruntergeladen werden.

Neben dem Neuland-Siegel gibt es mittlerweile auch das TIERSCHUTZ-KONTROLLIERT-Gütesiegel von Vier Pfoten sowie das Tierschutzlabel des Deutschen Tierschutzbundes.

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