Tierschutz


Ina Müller-Arnke

Was ist an Bio-Eiern anders?


In Kürze: Die Haltung ihrer Erzeugerinnen. Denn Bio-Hühner haben ein weitaus artgerechteres und damit glücklicheres Leben als ihre Artgenossen aus der Käfighaltung.
Während Legehennen in der tierquäleri­schen Käfighaltung eng zusammengepfercht sind, haben Hühner in Freilandhaltung und auf Bio-Höfen tagsüber Auslauf im Freien und können ihre natürlichen Verhaltenswei­sen und ihr Bewegungsbedürfnis ausleben.

In Bio-Betrieben können sich die Hennen außerdem an Tageslicht in den Ställen er­freuen. Sie erhalten zudem Öko-Futter, das garantiert frei von Gentechnik ist.

Doch auch auf den meisten Bio-Höfen werden die männlichen Küken von Lege­hennen nach der Geburt aussortiert und vergast – da gibt es leider bislang kaum Unterschiede zu konventionellen Betrieben. 

Denn die männlichen Nachkommen aus der Zuchtlinie von Legehennen setzen nur wenig Fleisch an und eignen sich daher nicht zur Mast.

Eine Alternative wäre das „Zweinutzungs­huhn“, das sich sowohl für die Eier- als auch für die Fleischproduktion eignet.

Bio-Bauern stehen nun vor der Herausforderung, solch neue Hühnerrassen zu züchten, die auch für den Betrieb wirtschaftlich tragbar sind.

Tipp von Tierschutz-Expertin Ina Müller-Arnke:

Wem die kleinen Küken am Herzen liegen, bleibt derzeit nichts anderes übrig, als keine Eier mehr zu kaufen und zu essen.

Beim Backen kann z. B. Sojamehl als Ei-Ersatz dienen. Um ein Ei zu ersetzen, einen Teelöffel Sojamehl mit zwei Esslöffeln Mineralwasser vermischen – das klappt immer!

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