Tierschutz


Ina Müller-Arnke

Was ist an Bio-Fleisch anders?


In Kürze: Das staatliche Bio-Siegel auf Bio-Fleisch garantiert mehr Platz und Auslauf für die Tiere, ökologisch erzeugtes Futter ohne Kraftfutterzusatz, keine Antibiotika oder Wachstumshormone und kürzere Transportwege zur Schlachtung.
Ob Bio-Fleisch auch gesünder ist als kon­ventionell erzeugtes, ist noch zu wenig unter­sucht.

Fakt ist, dass es weniger Medikamenten-Rückstände enthält, da Antibiotika und Wachstumshormone für Bio-Fleisch nicht erlaubt sind.

Einige Studien zeigen, dass die Zusammen­setzung der Fettsäuren bei Rindfleisch besser ist. Bio-Rinder, die viel Weidegras fressen, reichern mehr Omega-3-Fettsäuren im Fleisch an als Tiere, die nur im Stall stehen.

Bei der Zubereitung fällt auf, dass Bio-Fleisch in der Pfanne kaum schrumpft und sich auch beim Braten nicht wölbt.

„Massenfleisch“ hingegen enthält mehr Wasser, welches beim Braten verpufft und das Fleischstück schrumpfen lässt.

Das liegt an den Hormongaben in der Intensivtierhaltung, die das Muskelwachstum beschleunigen sollen. Dabei wird sehr viel Wasser ins Fleisch eingelagert.

Dass Bio-Fleisch manchmal anders schmeckt als konventionell erzeugtes, liegt nicht etwa an der Fütterung oder der Tierhaltung, sondern schlichtweg an anderen Rassen.

Bio-Bauern setzen heute verstärkt auf alte Rassen, weil diese sich besser für die artgerechte Haltung eignen als die auf einen maximalen Ertrag hin gezüchteten Tiere der Massentierhaltung.

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